Wenn Sie Nyvantir besuchen, begegnen Ihnen verschiedene Tracking-Technologien, die inzwischen zum Alltag vieler Webseiten gehören. Ohne sie würde vieles schlicht nicht funktionieren – und auch bei Bildung gibt es kaum noch Ausnahmen. Sie fragen sich vielleicht, warum das alles? Ganz einfach: Damit Sie nicht nur Inhalte präsentiert bekommen, sondern eine Erfahrung, die zu Ihren Bedürfnissen passt. Es fühlt sich manchmal unsichtbar an, aber im Hintergrund laufen viele kleine Helfer, die alles am Laufen halten.
Zu den wirklich unverzichtbaren Technologien zählen beispielsweise Cookies, die Ihre Anmeldung sichern oder den Kursfortschritt speichern. Ohne diese kleinen Datenpakete wäre es unmöglich, dass Sie nach dem Login in Ihrem persönlichen Bereich landen oder eine Lektion an der Stelle fortsetzen, an der Sie aufgehört haben. Auf einer Bildungsplattform wie Nyvantir sind solche Funktionen nicht nur nett, sondern notwendig, um überhaupt sinnvoll lernen zu können.
Ein weiterer Bereich umfasst Technologien, die messen, wie schnell Inhalte geladen werden, wie reibungslos Videos abspielen oder ob eine Seite vielleicht ungewöhnlich lange braucht. Diese sogenannten Performance- oder Analyse-Tools geben uns Einblicke, wo es hakt. Vielleicht laden bei Ihnen die Übungen besonders langsam – mit diesen Daten können wir gezielt nachbessern und das Lernangebot für alle verbessern.
Funktionale Technologien speichern Ihre Vorlieben, damit Sie nicht jedes Mal wieder alles neu einstellen müssen. Nehmen wir an, Sie bevorzugen dunkle Darstellung, größere Schrift oder bestimmte Spracheinstellungen – all das bleibt erhalten, solange Sie es wünschen. Für Lernende ist das Gold wert, weil es nicht einfach nur „bequem“, sondern oft auch notwendig für barrierearmes Lernen ist.
In manchen Fällen kommen auch Technologien zum Einsatz, die Ihr Lernerlebnis personalisieren. Sie erhalten dann beispielsweise Empfehlungen, die zu Ihrem Kursverhalten passen, oder werden an offene Aufgaben erinnert. Solche Anpassungen basieren auf gesammelten Informationen über Ihre Aktivitäten – und bieten einen echten Mehrwert, weil sie das Lernen individueller machen.
All diese verschiedenen Technologien greifen ineinander. Es gibt keine scharfen Grenzen zwischen den Kategorien – oft spielen mehrere Systeme zusammen, um Ihnen ein Gesamtpaket zu bieten, das sowohl technisch stabil als auch auf Ihre Lernreise zugeschnitten ist. Werfen Sie einen Blick ins nächste Kapitel, wenn Sie wissen wollen, wie Sie selbst die Kontrolle behalten.
Bei Nyvantir legen wir Wert darauf, Ihnen die Kontrolle über Ihre Daten zu lassen. Im Rahmen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und anderer einschlägiger Regelungen haben Sie das Recht, selbst zu bestimmen, welche Informationen gespeichert werden dürfen. Das klingt kompliziert, ist aber mit ein paar Klicks oft ganz einfach zu steuern – auch wenn die Vielfalt der Möglichkeiten manchmal überfordern kann.
Daten, die auf Nyvantir erhoben werden, bleiben nicht ewig gespeichert. Wir halten uns an klare Richtlinien: Notwendige Daten wie Kontoinformationen oder Kursfortschritt werden solange gespeichert, wie Ihr Konto aktiv ist. Nach einer längeren Inaktivität – in der Regel zwölf Monate – werden personenbezogene Daten automatisch gelöscht. Bei bestimmten rechtlichen Verpflichtungen, etwa zur Nachweispflicht, kann sich der Zeitraum verlängern, aber auch dann werden Daten nach Ablauf der gesetzlichen Fristen entfernt.
Ihre Daten sind uns nicht egal. Wir setzen auf moderne Verschlüsselungstechniken, sowohl beim Datentransfer als auch bei der Speicherung. Server werden regelmäßig durch Sicherheitsupdates geschützt, und Zugriffe sind nur autorisierten Personen möglich. Zusätzlich gibt es interne Verfahren, um ungewöhnliche Aktivitäten oder potenzielle Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Auch Mitarbeitende erhalten nur so viel Zugriff, wie für ihre Arbeit erforderlich ist.
Die gesammelten Informationen bleiben nicht isoliert, sondern fließen in das Gesamtkonzept Datenschutz ein. Beispielsweise werden Lernfortschritte im Nutzerprofil gespeichert, aber auch anonymisierte Analysedaten können zur Verbesserung des Angebots beitragen. Wenn Sie sich etwa für einen Kurs anmelden, werden diese Daten mit anderen Systemen abgeglichen, damit Sie passende Empfehlungen erhalten – aber immer so, dass Ihre Privatsphäre gewahrt bleibt.
Nyvantir richtet sich nach den Vorgaben der DSGVO sowie speziellen Datenschutzgesetzen für Bildungsanbieter. Das bedeutet, dass wir regelmäßig unsere Prozesse überprüfen und, falls nötig, anpassen. Externe Audits oder Datenschutz-Folgeabschätzungen sind für uns kein Fremdwort, sondern Teil des Alltags. Auch bei der Zusammenarbeit mit Drittanbietern achten wir auf deren Seriosität und verlangen vertragliche Zusicherungen zur Einhaltung der geltenden Vorschriften.
In manchen Fällen werden Daten auch außerhalb der Europäischen Union verarbeitet – etwa wenn wir bestimmte Dienste in Anspruch nehmen, die auf Servern in anderen Ländern betrieben werden. Hier greifen zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Standardvertragsklauseln oder Verschlüsselung, damit Ihre Daten auch bei grenzüberschreitender Übertragung sicher bleiben. Falls Sie dazu Fragen haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden (Kontaktdaten siehe unten).
Neben klassischen Cookies gibt es auf Nyvantir noch andere Technologien, die für den Betrieb und die Analyse des Lernangebots sorgen. Web Beacons und Pixel sind winzige, oft unsichtbare Grafiken, die beim Laden einer Seite oder beim Öffnen einer E-Mail automatisch Informationen an einen Server senden. Sie erfassen zum Beispiel, ob eine bestimmte Seite besucht oder eine Mitteilung gelesen wurde – das hilft uns, die Wirksamkeit von Inhalten zu überprüfen und unser Angebot zu verbessern.
Die sogenannte Local Storage und Session Storage-Funktion im Browser speichert Daten direkt auf Ihrem Gerät. Während Session Storage nur für die Dauer einer Sitzung aktiv bleibt und dann gelöscht wird, kann Local Storage Informationen wie gewählte Sprache, zuletzt besuchte Kurse oder Einstellungen für einen längeren Zeitraum – manchmal Monate – speichern. So müssen Sie nicht jedes Mal alles neu eingeben, wenn Sie zurückkehren.
Wir nutzen gelegentlich Technologien zur Geräteerkennung, um Missbrauch vorzubeugen oder zu erkennen, ob Sie mit verschiedenen Geräten auf dasselbe Konto zugreifen. Dies geschieht meist über eine Kombination aus IP-Adresse, Browsermerkmalen und Hardwareinformationen. Keine Sorge: Diese Daten dienen ausschließlich zur Sicherheit und werden nicht weitergegeben oder für Werbezwecke verwendet.
Auch serverseitig erfassen wir bestimmte Daten, etwa wann und wie oft Sie sich anmelden oder welche Seiten besonders häufig besucht werden. Solche Informationen werden direkt auf unseren Servern gespeichert und dienen dazu, technische Probleme zu erkennen, das Angebot stabil zu halten und Angriffe abzuwehren. Wir speichern dabei nur das Nötigste und behalten die Daten nicht länger als erforderlich.
Falls Sie einzelne Methoden blockieren möchten, gibt es für jede Technologie eigene Wege: Web Beacons lassen sich meist durch das Blockieren von Bildern oder das Deaktivieren von HTML-E-Mails ausschalten. Local Storage und Session Storage können im Browser unter „Website-Daten löschen“ entfernt werden. Geräteerkennung lässt sich schwer unterbinden, aber Sie können durch VPNs oder regelmäßig wechselnde Geräteprofile Ihre Spuren verwischen. Für serverseitige Erfassung hilft es, sich regelmäßig abzumelden und keine sensiblen Daten unnötig preiszugeben.
Wir überprüfen diese Richtlinie regelmäßig – mindestens einmal im Jahr, manchmal auch früher, wenn sich die Rechtslage ändert oder neue Technologien eingesetzt werden. Es kommt vor, dass wir Anpassungen vornehmen müssen, um auf äußere Entwicklungen zu reagieren oder Feedback der Nutzer einzubauen. Sollte ein größerer Umbau anstehen, informieren wir Sie natürlich frühzeitig.
Über Änderungen informieren wir Sie auf mehreren Wegen: Direkt auf der Webseite, per E-Mail an registrierte Nutzer oder durch Hinweise im Nutzerkonto. In dringenden Fällen, etwa bei gravierenden Umstellungen, kann es auch zu Pop-up-Nachrichten kommen, die Sie aktiv bestätigen müssen. Wir achten darauf, alle Informationen transparent und verständlich zu vermitteln, damit Sie immer wissen, woran Sie sind.
Jede Änderung erhält eine neue Versionsnummer, die Sie am Ende der Richtlinie finden. Bei Interesse können Sie auch ältere Versionen einsehen – entweder über das Archiv im Nutzerbereich oder auf Anfrage beim Datenschutz-Team. So behalten Sie den Überblick darüber, was sich wann und warum geändert hat.
Sollte eine Aktualisierung wesentliche Auswirkungen auf Ihre Rechte oder die Nutzung der Plattform haben, werden wir Sie um Ihre erneute Zustimmung bitten. Das betrifft insbesondere Änderungen bei der Verwendung Ihrer Daten für neue Zwecke oder die Einführung weiterer Tracking-Technologien. So können Sie sicher sein, dass Sie immer selbst entscheiden, was mit Ihren Daten passiert.